.Hauptseite.Archiv                  Autor: Pfarrer Zillmann    (30.12.2006)

Kirchen-Gemeinde im Internet:
Willkommen in der Kirche

ARCHIV   Gemeinde - Nachrichten 2006

Inhalt

Weihnachtsbaum und Christvesper (30.12.06)
Lichterfahrt - Bornstedt  (06.12.06)
Gemeindeversammlung - Visitation (19.11.06)
Laternenfest Kita (10.11.06)
Grüße aus Serrahn - Kleiderspende (01.11.06)
Gesobau Wiesenfest  (02.09.06)
CC Jugend Messe Leipzig (15.08.06)
Ausflug Bibelstunde (03.08.06)
Internetcafe 50 Plus im Nachtmagazin der ARD (01.08.06)
Sommerfest für Kinder (14.07.06)
GKR im Sommer-Kirchenreform (10.07.06)
Ausflug ins Ruppiner Land  (28.06.06)
Unter der Empore
Internetcafe 50 Plus Neue Kurse (01.06.06)
Konfirmation 2006  (30.04.06)
Gesangsgruppe in Serrahn (01.04.06)
Handarbeitskreis (15.03.06)
GKR im Januar/Februar/März  (14.03.06)
Schaukasten  (18.01.06)

     Nachrichten aus dem vorigen Jahr im Archiv

.

.

   Weihnachtsbaum und Christvesper (30.12.06)

Zum Familiengottesdienst am Heilig Abend um 15:00 Uhr waren alle Kinder mit ihren Eltern  recht herzlich eingeladen. Die Kinder führten im ersten Gottesdienst ein  Krippenspiel auf. Die Christvespern um 16:30 Uhr und 23:00 Uhr wurden musikalisch mit Werken aus der Klassischen Musik gestaltet. Dazu hatten wir wieder namhafte Musiker engagiert, die diese besonderen Gottesdienste zu einem Erlebnis werden ließen.

Orgel: Xie Ya-on (China), Mezzosopran: Claudia Herr (Deutschland), Violoncello: Klaus Richter (Deutschland)

Weitere Informationen zu den Künstlern im Archiv

Krippe Krippenspiel
Tiroler Krippe                                                                                    Krippenspiel der Kinder

Am Sonntag, den 17. Dezember fand wieder unsere große Weihnachtsbaumaktion statt. Die kräftigsten Männer aus der Gemeinde trafen sich in der nahe gelegenen Laubenkolonie und holten unseren Tannenbaum. Die unteren Zweige wurden entfernt und in der Kirche aufgestellt überragt der Baum das Jesuskreuz um einen Meter. Mit seinen 5,50 m und hunderten von Kerzen hat er heilig Abend alle Besucher in  den Gottesdiensten erfreut.

Baum-1 Baum-2 baum-3


.

   Lichterfahrt nach Bornstedt (06.12.06)

Bornstedt Kirche Weihnachtsmarkt

Wir begannen mit einem Ausflug zum Gänsekeulenessen, Gänsekeule mit Rotkohl und Kartoffelkloß stimmten uns kulinarisch auf Weihnachten ein. Danach besuchten wir den Weihnachtsmarkt auf dem Krongut Bornstedt. Ein beschauliches Ensemble im Weihnachtskostüm am Bornstedter See verzaubert in jedem Jahr viele Besucher aus Nah und Fern. Bei der Erkundung der kleinen Läden mit ihren teilweise historischen Gewerken haben wir uns Zeit gelassen, stöberten ganz nach Lust und Laune durch die bunte Weihnachtswelt und besuchten auch die Kirche und hörten weihnachtliche Orgelmusik. Danach fuhren wir durch die beleuchteten Straßen Berlins.



.

   Gemeindeversammlung - Visitation (19.11.06)

Dem vom GKR entworfenen Leitbild der Gemeinde hat der Beirat nach intensiven Gesprächen in seiner Sitzung Ende August einstimmig zugestimmt. In der Woche vom 12. bis 19. November 2006 führte der Kirchenkreis in der Apostel- Johannes-Gemeinde und in unserer Gemeinde eine Visitation durch. Die Visitation soll der Verbundenheit der Gemeinden dienen. Sie fördert die kirchliche Arbeit in den Gemeinden und im Kirchenkreis, indem sie zu Koordination und Arbeitsteilung anregt und die wechselseitigen Verpflichtungen bewusst macht.

Konzert  Vortrag

Im Gottesdienst am 19. November predigte  Superintendent Gutjahr in unserer Kirche. Erfahrungen, Anregungen oder Beschwernisse und ein gemeinsamer Austausch über das Leitbild der Kirchengemeinde fanden ihren Platz in der anschließenden Gemeindeversammlung, zu der alle Gemeindemitglieder und die Visitatoren recht herzlich eingeladen waren. Ein kleiner Imbiß wurde nach dem Gottesdienst gereicht und Frau Xie umrahmte die Versammlung musikalisch.

In den nächsten Wochen wird der Kreiskirchenrat einen Bericht über diese Visitation erstellten. Der Gemeindekirchenrat wird dann zusammen mit dem Beirat die Erkenntnisse und Vorschläge  der Visitationskommission auswerten und die Gemeinde über die weitere Entwicklung des kirchlichen Lebens im Märkischen Viertel informieren. 

Pfarrer Zillmann dankte allen Mitarbeitern und ehrenamtlich Tätigen für ihre gute und engagierte Arbeit im zurückliegenden Jahr. Die Finanzen der Gemeinde waren ausgeglichen und der Haushaltsplan für 2007 wird keine Schwierigkeiten bereiten. Als wesentlicher Schwerpunkt für das kommende Jahr steht die Kandidatenfindung und Wahl zum neuen Gemeindekirchenrat am 4. November 2007 an.



.

   Laternenfest in der Kita  (10.11.06)

Zum Laternenfest am Martinstag, Freitag dem 10. November 2006, waren alle Kinder mit ihren Eltern aus unserer Gemeinde herzlich eingeladen. Ab 16:30 Uhr fanden sich alle am Treffpunkt auf dem Hof der Kindertagesstätte ein. Dicht gedrängt begann dann um 17:00 Uhr  das Rahmenprogramm bei Lagerfeuer, einem kleinen Imbiß und Glühwein.

Laterne Eltern Ritter

Die Kinder spielten die Geschichte vom heiligen Martin und sangen Lieder. Im Anschluss nahmen alle am Laternenumzug um das Seggeluchbecken teil. Der Zug war riesig lang und als die letzten losgingen, waren die ersten der über 170 lustigen Eltern und Kinder schon wieder zurück. Es war ein herrliches Spiel der Lichter auf dem Wasser und in den Augen der fröhlichen Kinder.


.

   Grüße aus Serrahn

Lieber Geschwister,

ganz herzlich möchten wir uns noch einmal bei Ihnen allen besonders bei Klaus Klar und seiner lieben Frau bedanken. Ihre 30-jährige Einsatzfreudigkeit bei den Kleidersammlungen und vielen anderen Dingen, welche Sie uns zukommen ließen, war für unsere Arbeit in Serrahn und seit 1992 für die Arbeit in Russland und in der Ukraine eine ganz große Hilfe. Wie viel Mühe Sie alle dabei hatten und wie viel zusätzliche Arbeit damit verbunden ist, kann nur der einschätzen, der so etwas schon einmal getan hat.
KlarNitsche  Kleiderspende
Herr Klar und Herr Nitzsche in Serrahn                   Ausladen der Kleiderspenden in Mariupol

Welch ein großer Segen davon ausgegangen ist, können wir immer wieder an den verschiedensten Orten feststellen. Wir haben alle Kleidung kostenlos weitergereicht. In der Zwischenzeit haben wir 2 Gottesdienste in Mariupol/Ukraine und 3 weitere Drogeneinrichtungen ins Leben rufen dürfen. Alle diese Einrichtungen versorgen wir mit Ihren Kleidern. Eine Kleiderkammer in Mariupol nutzen wir zur kostenlosen Einkleidung armer Menschen. Danach laden wir sie zu unseren Gottesdiensten ein. Viele schauen bei uns rein. Vor einigen Wochen durften wir 30 ältere Frauen, welche alle in Deutschland im KZ waren, einkleiden. Wir konnten auch mit Gottes Hilfe von Versöhnung sprechen.

So möchten wir nicht auf die Sammelaktionen, die Sie durchführen, verzichten. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie weiterhin darin tätig sind und unsere sozialmissionarische Arbeit weiter unterstützen. Unsere Gottesdienstbesucher und alle, denen wir die geschenkten Kleidungsstücke und Gebrauchtgegenstände weiterreichten, danken Ihnen allen ganz herzlich. Die Rentner in der Ukraine haben nur eine ganz geringe Rente. Seitdem sie regelmäßig die Kleidung erhalten, geht es ihnen bedeutend besser.

Nochmals, ganz herzlichen Dank für alle bisherige und zukünftige Hilfe! Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gottes reichen Segen in Ihrer Gemeinde und jedem Einzelnen bei seinen Aufgaben.
Im Herrn verbunden

Ihr Heinz Nitzsche                 Diakonisches Zentrum Serrahn e.V. • Am Pfarrhof 1 • 18292 Serrahn

Achtung: Die Kleidersammlung ist örtlich begrenzt und wird nur innerhalb unserer Gemeinde durchgeführt.


.

   Gesobau - Wiesenfest diesmal im September

Das jährliche Wiesenfest der Gesobau fand in diesem Jahr wegen der Fussball-WM erst am 2. September statt. Auch in diesem Jahr bauten wir unseren Kuchenstand auf, an dem wir traditionell selbstgebackenen Kuchen verkauften. Dank der vielen Kuchenspendern war unser Stand wieder ein voller Erfolg. Die Spenden werden in diesem Jahr für die Kinder- u. Konfirmandenarbeit verwendet.

Kuchenstand   Kaufer

Eingebaut von vielen Marktständen fanden über 50 Besucher den Weg in unsere Kirche, die auch in diesem Jahr für interessierte Besucher geöffnet war. Es bestand die Möglichkeit zur Besichtigung, Andacht, Entspannung und zum Lauschen der sakralen Musik. Es ergaben sich viele Gespräche mit Mitgliedern aus unseren Nachbargemeinden.


.

   CC - Jugendgruppe in Leipzig

Dieses Jahr hat es wieder geklappt. Unser Computerclub, jedenfalls wir fünf Leute die bis zum Schluss durchgehalten haben, sind als "Connected Church" im Sommer zur Spielemesse nach Leipzig gefahren. Von diesen Messebesuchen haben wir in den vergangenen Jahren immer neue Spiele für unser Internetcafe mitgebracht.

Messe  CC-Leitung
Messestand Autoscooter                                          R. Nestler und C. Zillmann im Internetcafe   

Die Messe ist im Publikums- und im Medien-Bereich die klare Nummer 1 in Europa und zählt damit weltweit zu den führenden Veranstaltungen der Branche. Es war an diesem Tag sehr warm und die Messehallen waren total überfüllt. Diesmal war viel Stress und wir sind kaum an die Stände herangekommen. Spaß hat es trotzdem gemacht. Zu Hause haben wir alles Neue ausprobiert.  CC


.

   Ausflug Bibelstunde Marienkirche

Ausflug BibelstundeAm 3. August hat die Bibelstunden - Gruppe ihre jährliche Tagesfahrt durchgeführt. Es ging nach Fürstenwalde, wo der wieder aufgebaute Dom besichtigt wurde. Wir erlebten eine sachkundige und liebevolle Führung durch den Dom.

Dann ging es weiter nach Frankfurt/Oder zur Marienkirche, in der wenigstens ein Fenster mit der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Bilderbibel besichtigt werden konnte.

Im Museum der Marienkirche wurden wir über Einzelheiten der Rückführung im Jahre 2002 und Rekonstruktion der Glasfenster und der anderen beiden Fenster, die noch nicht wieder in ihren Rahmen eingesetzt sind, aufgeklärt. Die einzelnen Bilder der Bilderbibel sind im Fenster sehr klein.  Erklärungen zu den Bildern sind vom Förderverein in einer Zeitung veröffentlicht worden.
.

.

   Internetcafe 50 Plus im Nachtmagazin der ARD

50-PlusAm 01. August wurden die Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2006 im Rahmen einer Pressekonferenz sowie einer Abendveranstaltung in Berlin vorgestellt. Der (N)ONLINER Atlas 2006 beleuchtet im sechsten Jahr seines Erscheinens erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Die deutschlandweit größte Studie mit 50.000 Interviews wird von TNS Infratest und der Initiative D21 durchgeführt.

Der diesjährige Sonderteil befasst sich mit dem Thema "Sicher Surfen: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?" Frau Veronika Kaiser leitet dazu  Kurse in unserem Internetcafe 50Plus, die in der letzten Zeit auch gut besucht waren und ein Teil unserer Seniorenarbeit darstellen. (siehe auch Beitrag "Neue Kurse") Die Ergebnisse zur Internetnutzung von Frauen und Männer sowie der Generation 50plus und weitere Informationen finden Sie unter www.nonliner-atlas.de und www.initiatived21.de.

Für einen Bericht der ARD, welcher am 01. August im Nachtmagazin gesendet wurde, war ein Fernsehteam in unserem Internetcafe. Einige Fotos mit den Teilnehmern des letzten Kurses und den Interviewaufnahmen vor der Kirche sehen sie unten.

Kurse   Kamera
Kamera-2   Interview


.

   Sommerfest für Kinder

„Alle Kinder lernen lesen ..........“, so sangen die Kitakinder. Mit Zauberer, Gesang, Tanz und Feuerwerk haben wir am 14. Juli 2006 unsere diesjährigen Schulanfänger verabschiedet. Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir mit den Eltern in unserem Garten feiern und uns an einem üppigen Buffet stärken.

Sommerfest

Achtung: Ab August haben wir nur noch 3 freie Kitaplätze für Kinder, die mindestens 3 Jahre alt sind. Vormerkungen für den Jahrgang 2006, mit Aufnahme zum Sommer 2007, nehmen wir schon jetzt entgegen.
Bitte vereinbaren Sie mit uns einen Besuchstermin. (Tel. 403 11 79)


.

   GKR  im Sommer
Im Juni kamen der Gemeindekirchenrat und der Beirat zusammen, um die weitere Arbeit zu planen und um eine Lösung für die noch  immer nicht besetzte 1. Pfarrstelle zu finden. Zu dieser Sitzung wurden auch Vertreter des Kreiskirchenrates und der Gemeindekirchenrat der Apostel Johannes Gemeinde eingeladen.

Superintendent Gutjahr erläuterte der Versammlung die Vorstellungen des Kreiskirchenrates über eine gewünschte Kooperation der Kirchengemeinden im Märkischen Viertel. Verschiedene Vorschläge sollen geprüft werden, damit die Zusammenarbeit der Gemeinden voranschreiten kann und damit die  Finanzierungsprobleme der Mitarbeiter in der Apostel Johannes Gemeinde gelöst werden. Der GKR Am Seggeluchbecken dankte den Pfarrern der Nachbargemeinden  für die über Weihnachten und den Jahreswechsel  übernommenen Vertretungsdienste.  Eine feste Lösung für die weiteren pfarramtlichen Dienste in unserer Gemeinde konnte nicht gefunden werden.

Der Beirat wird im August wieder zusammenkommen, um die Sitzung auszuwerten und er wird ein Meinungsbild zum Leitbild der Gemeinden im MV und zur Kooperation zwischen den Gemeinden suchen. Das ist auch dem GKR besonders wichtig, da gerade auf dem Hintergrund  des Impulspapieres der Ev. Kirche in Deutschland mit dem  bezeichnenden Titel: "Kirche der Freiheit" die Frage geklärt werden soll, ob die dort aufgeführten Alternativen  - Gestaltungsunfähigkeit -,  - niedriges Niveau der kirchlichen Arbeit - oder - Wachsen gegen den Trend  - so oder so von "Oben" angeordnet werden können?

Das  Impulspapier für die  Perspektiven der Ev. Kirche in Deutschland finden sie im Internet   
Impulspapier der EKD -  Kirche der Freiheit        110 Seiten

In diesem Jahr hatte es der Gemeindekirchenrat  nicht geschafft, einen Termin für eine GKR-Fahrt zu finden. Da alle Mitglieder  berufstätig  und in die Gemeinschaft ihrer Familien eingebunden sind, wird das wohl selten gelingen. Deshalb wurde die Sommersitzung im Juli wieder auf dem Kirchengelände im Freien durchgeführt.

Es wurde beschlossen, für das Projekt "Ferien für Kinder und Jugendliche 2006" einen Fußballkicker anzuschaffen und einige Verbesserungen im Internetcafe vorzunehmen. Der GKR wertete dann verschiedene Arbeitspapiere zu Fragen der Leitbilder aus, die dann auch dem Beirat vorgelegt werden sollen. Auf eine knifflige Bezeichnung konnte man sich schon einigen. Die Leitung unserer Gemeinde versteht sich einem " liberalen und deutschen Protestantismus" verpflichtet.  Da dieser Begriff  dem EKD Papier entnommen ist und protestantische Aufklärung als hilfreiche Tradition empfindet, bietet er sicher  ausreichenden Diskussionstoff für die Zukunft.

Nach der Sitzung wurde gegrillt und  bei abendlichen Temperaturen von 28 grd C noch gemütlich bis gegen 23.00 Uhr  über dies und jenes geredet. Herr Rexhausen, der seit  1987 an der Leitung der Gemeinde - mal im GKR und mal im Beirat - mitgewirkt hat, wird demnächst aus beruflichen Gründen nach München ziehen. Ihm wurde in dieser Sitzung für seine langjährige Arbeit gedankt. Wir wünschen ihm und seiner Familie einen guten Neuanfang  in einem "fernen Land".

GKR im Sommer

v.l.n.r   Fr. Weichert, Pfr. Zillmann, Hr. Domsalla, Fr. Reinke, Fr. Fabian, Hr. Rexhausen

.

   Ausflug ins Ruppiner Land

Am 28. Juni machten unsere Gemeindemitglieder einen Ausflug ins Ruppiner Land. Um 10:00 Uhr ging es von der Kirche mit dem Bus nach Neuruppin. Die Stadt war das erste Ausflugsziel und früher Wohnsitz des Kronprinzen Friedrich II, bevor er sein Domizil nach Rheinsberg verlegte. Die Innenstadt Neuruppins ist noch fast vollständig von der alten Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert umgeben. Nach kurzem Aufenthalt ging es weiter zu unserem zweiten Ausflugsziel, dem Ausflugslokal Boltenmühle, wo wir zu Mittag aßen.

Nach dem Essen blieb noch Zeit für einen Spaziergang durch die Ruppiner Schweiz, bevor wir mit dem Schiff von der Boltenmühle nach Neuruppin fuhren. Über den Tornowsee, den Zermützelsee, den Tietzensee und den Molchowsee fuhren wir an malerischen und naturbelassenen Ufern – Schönheiten der märkischen Landschaft – vorbei.

Dampfer   Muehle


.

   Unter der Empore
In der Kirche unter unser Empore,  das ist der Raum unterhalb der Orgel, war es bislang immer schummerig. Die Stühle waren sehr weit abgelegen vom Geschehen im Gottesdienstraum. Der ideale Sitzort für Konfirmanden und für alle Menschen, welche Platzangst haben. Im Winter gab es hier im letzten Jahr unseren Kirchenkaffee. In der Adventszeit und bei Kerzenlicht war es auch  gemütlich.

Den Raum für andere Gelegenheiten zu nutzen, regten die Teilnehmer unserer Bibelstunde an, denn dieser Raum hat einen wesentlichen Vorteil gegenüber den anderen Räumen in unserem Gemeindezentrum - er liegt zu ebener Erde und ist damit für Rollstuhlfahrer gegeignet. Es fehlte nur noch das Licht, um auch gut lesen oder schreiben zu können.

In der letzten Juni Woche war es dann soweit. Die alten Leuchstofflampen an der Wand wurden ausgebessert und in der Mitte ein  neuer Leuchtstoffkasten angebracht. Zum Gottesdienst am Sonntag war bereits alles wieder ordentlich und  wer nicht weiß, was hier geschah, wird die Veränderung kaum bemerken. Für die Sommerzeit können jetzt unter der Empore auch kleine Veranstaltungen für Rollstuhlfahrer stattfinden. Für den noch fehlenden Wandschmuck werden die Kinder biblische Geschichten zeichnen, die dann bald zu sehen sein werden.

Lampe   empore

.

   Internetcafe 50 Plus - neue Kurse
Um die Vorteile und den Nutzen des Internets im täglichen Leben aufzuzeigen, greift die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V. zwölf Monate lang – von Mai 2006 bis April 2007 jeden Monat ein neues Thema auf:  Wohnen, Gesundheit, Reisen, Engagement, Alt und Jung sind Beispiele dafür. BAGSO-Verbände wenden sich dazu mit Aktionen an ältere Menschen, die sich über Möglichkeiten des Internets in Alltag und Freizeit informieren wollen.

Parallel dazu startet ein besonderes Bildungsangebot im Internet: “Jahr 50plus - Internet verbindet“ Die Sommerakademie 2006 beginnt bundesweit mit vierstündigen Internet-Kursen zu fünf Alltagsthemen: Einkaufen, Finanzen, Gesundheit, Reisen und Sicherheit.

Es werden Grundlagen zur Internetnutzung vermittelt - einfach und ohne viele technische Fachbegriffe. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch in unserem gemeindeeigenen Internetcafe 50 Plus werden diese Kurse angeboten:

Ab 13.06.2006 - 11.07.2006 jeweils dienstags von 10:00 - 14:00 Uhr.

Die Kursgebühr ist nach Alter gestaffelt und beträgt 20 Euro minus 10 Cent pro Lebensjahr. Anmeldungen werden ab sofort unter der bundesweit kostenfreien Rufnummer 0800 330 21 22 entgegen genommen.

Außerdem gibt es ab Juni auch wieder dreistündige Kurse für computerinteressierte Frauen, die von Veronika Kaiser durchgeführt werden. Genaue Termine erfahren Sie bei FrauenComputerTraining Berlin unter 030/308 304 21, oder unter der Internetadresse: www.frauencomputertraining.de


.

   Konfirmation am 30.04.06
Unsere Konfirmanden im  Gottesdienst am 30. April 2006 in der vollbesetzten Kirche mit 250 Teilnehmern.
In diesem Jahr wurden 14 Jugendliche konfirmiert:
Andreas, Dominique, Marcel, Lars, Isabelle, Patricia, Rebecca, Catharina, Vivien, Lisa, Lorena,
Bianca, Rebekka, Christian

       Konfirmation2006 konfirmation2006


.

   Gesangsgruppe in Serrahn  01.04.06
Am 1. und 2. April hat sich die Gesangsgruppe unserer Gemeinde zum ersten Mal aufgemacht, außerhalb Berlins eine Aufführung des Geprobten durchzuführen. Wir fuhren am Sonnabend in die Partnergemeinde Serrahn in Mecklenburg-Vorpommern, belegten am Nachmittag die Kirche mit unserer Technik, probten ein letztes Mal, übernachteten im hübschen Gästehaus der Diakonischen Einrichtung und führten am Sonntag im Gottesdienst das Maria-Oratorium „Siehe, ich bin des Herrn Magd“ vollständig auf. Nachmittags haben wir noch eine Kutschfahrt durch das Naturschutzgebiet gemacht und anschließend ging es zurück nach Berlin.

Chor in Serrahn

Für unsere Gesangsgruppe wie für jede andere Gemeindegruppe ist es etwas besonders Schönes, wenn man zusammen verreisen kann und Zeit für Gespräche hat, die weit über das hinausgehen, was sonst in der wöchentlich stattfindenden Probe gesagt werden kann. Eine Reise hat freundschaftlichen Charakter und schweißt zusammen. Außerdem haben wir sicherlich den Gottesdienstbesuchern in Serrahn eine Freude mit dem Maria-Oratorium gemacht, das wir ja auch mit dem ersten Teil im Dezember und mit dem zweiten Teil am Palmsonntag in unserer Kirche aufgeführt haben. Nur, hier in Serrahn waren etwa 100 Menschen im Gottesdienst. Dies ist für eine Dorfgemeinde ein sehr schöner Besuch. Weil in Serrahn die diakonische Einrichtung ist, in der etliche Menschen eine therapeutische Maßnahme erleben, kommen die Gottesdienstbesucher auch aus dieser Einrichtung.

Unsere Gemeinde verbindet mit Serrahn immer noch eine Partnerschaft, wir unterstützen diese diakonischen Aktivitäten, insbesondere die Osteuropa-Hilfe, die das Ehepaar Nitsche aufgebaut hat und immer noch tatkräftig in Russland leistet. Wir unterstützen diese Arbeit mit den von uns gespendeten, getragenen Kleidungsstücken, die Menschen in Russland zugute kommen. Es war eine Freude, dass das Ehepaar Nitsche gerade in Deutschland weilte und am Gottesdienst teilnahm. So können wir ganz persönliche herzliche Grüße aus Serrahn allen Mitgliedern unserer Gemeinde überbringen.


.

   Handarbeitskreis  15.03.06
Christa KlarFrau Klar hat in unserer Gemeinde mit ihrem Mann 31 Jahre als Haus- u. Kirchwart gearbeitet. Vor gut 2 Jahren ist Frau Klar in den wohlverdienten Ruhestand gegangen, ist aber seitdem noch ehrenamtlich in unserer Gemeinde tätig. Zu den Gottesdiensten sehen wir gern auf den von ihr liebevoll gestalteten Altarschmuck. Außerdem kopiert sie den Gemeindebrief und leitet den Handarbeitskreis unserer Gemeinde. Zu dieser Tätigkeit möchte ich Frau Klar einige Fragen stellen:

Frau Klar, Sie als Gemeindemitglied der ersten Stunde, sind sie auch ein Gründungsmitglied des Handarbeitskreises?
CK: Ja, ich habe den Kreis gegründet, in der ersten Zeit bestand er aus 2 Personen, Frau Thierbach und mir.
War die Gruppengröße großen Schwankungen ausgesetzt?
CK: Wie gesagt zur Gründung bestand sie aus zwei Personen im laufe der Jahre pendelte sich die Gruppengröße bei 10 Personen ein.
Gibt es Unterschiede zu früher (Gründungszeit) und  zur heutigen Zeit?
CK: Eigentlich keine, trotz Umzüge und Abgänge hielt sich die Gruppengröße, und es ist stets eine große Harmonie in der Gruppe.
Welche Handarbeiten werden überwiegend gemacht?
CK: Stricken und Sticken sind die Handarbeiten die im Vordergrund stehen, wobei gegenseitige Ratschläge ausgetauscht werden, die ein jeder gern annimmt.
Woher holen Sie sich Anregungen für ihre Arbeiten?
CK: Durch Literatur , eigene Versuche, Ideen und Erfahrungen die von den Mitgliedern eingebracht werden.
HandarbeitskreisHöhepunkte und Tiefpunkte der Gruppe - was ist besonders angenehm in Erinnerung, was war nicht so schön?
CK: Höhepunkt war, wenn ich  es so nennen darf, das Erlernen des Kreuzstiches durch eine Handarbeitslehrerin, dass war für uns alle eine große Bereicherung.
Gibt es außer der Handarbeit gemeinsame Aktivitäten?
CK: Ja, Konzertbesuche, Dampferfahrten und von Zeit zu Zeit ein gemeinsames Essen in einem Lokal erfreut sich immer großer Beliebtheit, und stärkt den Zusammenhalt.
Auf dem Foto sehen wir, daß der Handarbeitskreis aus überwiegend "gereiften Jugendlichen" besteht. Wie meinen sie, könnte man jüngere Gemeindemitglieder anregen, sich an solchen Gruppenaktivitäten zu beteiligen?
CK: Die Liebe zur Handarbeit macht sich meist erst bei der "gereiften Jugend" bemerkbar, ich hoffe, daß es nur ein momentanes Problem der heutigen Generation ist
Liebe Frau Klar, wir danken für dieses Gespräch und wünschen Ihnen und der Gruppe alles gute für die Zukunft                                        H.-J. Voge


.

   GKR im Januar/Februar/März  14.03.06
Der Gemeindekirchenrat hat sich in den letzten drei Sitzungen mit der Besetzung der ersten Pfarrstelle beschäftigt. Eine feste Regelung für die fehlenden pfarramtlichen Dienste konnte nicht gefunden werden. Da die neue kreiskirchliche Ordnung für Stellenbesetzungen erhebliche bürokratische Hürden aufgebaut hat, wird es schwierig werden, eine vernünftige und finanzierbare Lösung zu finden. Pfarrer Zillmann wird in seiner Arbeit deshalb weiterhin auf die bereitwillige Hilfe von Amtskollegen angewiesen sein.

In der Februarsitzung war auch Superintendent Gutjahr zu Gast und hat seine Vorstellungen über eine Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden im Märkischen Viertel erläutert. Im Ergebnis war den Mitgliedern des GKR allerdings nach wie vor nicht klar, wie hierbei positive Effekte für Finanzen oder Arbeitszeiteinsparungen entstehen sollen.

Die Mitglieder des GKR haben auch noch einmal auf die erheblichen Unterschiede zwischen den Gemeinden im Märkischen Viertel hingewiesen. Im Leben der Kerngemeinden, der Gemeindeleitung und der Finanzierung der Gemeindearbeit gibt es sehr verschiedene Vorstellungen, wie kirchliche Arbeit zu gestalten ist. Diese Vorstellungen sind über Jahrzehnte gewachsen und haben sich in den jeweiligen Gemeinden mehr oder weniger bewährt. Solange nicht im Detail klar ist, wie bei einer Vermischung der Strukturen das Positive gefördert und das Negative vermindert werden kann, bleibt eine konstruktive Zusammenarbeit nur eine Wunschvorstellung.

Wegen der ungelösten Probleme und noch ausstehender Gespräche hat der Beirat seine Frühjahrsitzung auf einen Termin nach Ostern verschoben. Die Planung des Gesobau-Wiesenfestes wird sich auch verändern, da der Termin des Festes wegen der Fußballweltmeisterschaft in diesem Jahr auf den 2. und 3. September verlegt wurde.

Seit Februar 2006 gibt es in unserer Landeskirche keinen Tarifvertrag mehr. Bei Neueinstellungen von Mitarbeitern, welche in der Regel nur noch in unserer Kindertagesstätte vorkommen, hat sich der GKR dem Vorschlag des Kreiskirchenrates angeschlossen und einer geringfügig abgesenkten Grundvergütung zugestimmt. Im Bereich der Kindertagesstätte gibt es ab August 2006 auch neue Rahmenvereinbarungen über die Finanzierung und Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten. Die Eltern werden über die eventuellen Auswirkungen rechtzeitig informiert.


.

   Schaukasten  18.01.06
Walter-DoeringUnsere Gemeinde hat zwei Schaukästen, in denen wir regelmäßig und aktuell über die Arbeit unserer Kreise und Gruppen berichten sowie Termine und Veranstaltungen in unserer Kirchengemeinde bekannt geben. Diese Schaukästen sind neben unserem Gemeindebrief und den Internetseiten einer der drei Eckpfeiler unserer Öffentlichkeitsarbeit. Der eine Schaukasten steht im Senftenberger Ring gegenüber dem Seniorenheim und der andere vor unserem Gemeindezentrum.

Die Schaukästen werden im Jahr zwölf mal neu gestaltet. Jeweils in der ersten Woche des Monats kamen Frau Walter und Frau Döring ins Gemeindezentrum und haben die Nachrichten und Termine zusammengestellt und sie entsprechend dem kirchlichen Jahresablauf künstlerisch gestaltet. Diese wichtige Öffentlichkeitsarbeit erledigten sie jetzt schon über 15 Jahre regelmäßig und pünktlich.

Auf dem Bild sehen wir sie bei ihrer Arbeit, wie sie Fotografien und Terminzettel zusammenstecken und den Schaukästen ihr unverwechselbares Aussehen geben. Frau Döring hat über die Jahre hinweg auch sehr viele schöne Bilder aus Natur, Kirchen und Gemeindeleben fotografiert und sie in die Gestaltung mit eingebracht.

Für diese Arbeit danken wir im Namen aller Gemeindemitglieder recht herzlich, denn zum Anfang des Jahres habe sie ihre verantwortungsvolle Aufgabe, nun auch aus gesundheitlichen Gründen, an Frau  Stephan und Frau Klöpfer abgegeben. An Form und Inhalt soll sich in der Zukunft nichts ändern, aber für neue Ideen und Gestaltungsvarianten wird sicher genug Platz sein.

..Seitenanfang


. Hauptseite...Archiv                                                   (c) 2007  Mail an den Autor: Pfarrer Zillmann

Ev.Kirche Am Seggeluchbecken in Berlin-Reinickendorf
(c) 1997 - 2007 Pfarrer Peter Zillmann, 13435 Berlin-Märkisches Viertel, Finsterwalderstr. 68